
Vorallem Nintendo hat in den letzten Monaten mit ihren Firmware-Updates für die Wii-Konsole mehr falsch gemacht, anstatt sie etwas gerettet haben. Ein neu veröffentlichter Artikel auf dem Team Twiizer-Blog HackMii.com zeigt jedoch nun, dass Nintendo andere Seiten aufgezogen hat, um sich gegen die Homebrew-Szene zu wehren.
Vor wenigen Tagen wurden Spuren einer neuen sogenannte
Pre-Repair-Disc in einem NAND-Backup gefunden, die installierte Homebrews erkennen kann, selbst nachdem sie mit dem AnyTitleDeleter vollständig vom System entfernt wurden.
Das NAND-Backup wurde von niemand Geringerem als vom Team Twizzer-Mitglied "bushing" höchstpersönlich analysiert und er fand folgende Funktionen, welche die Disc ausführt:
- Save Data - Führt Checks mit "CheckSavedataZD"-Funktion durch
- Illegal Channels/Firmware - Emuliert Tickets und TMDs um zu sehen ob sie "fakesigned" sind
- Use of Copy Disc - Untersucht die Existenz von /shared2/succession/shop.log
Nachdem die Checks durchgeführt wurden, wird eine Log-Datei auf der SD-Card angelegt, die innerhalb weniger Sekunden von Nintendo nach Seltsamkeiten überprüft werden kann. So können sie Überreste von Homebrews erkennen und so eine Reparatur verweigern bzw. einen Kostenvoranschlag an den Kunden senden.
In den Kommentaren des HackMii-Artikels warnt bushing explizit vor einem möglich anstehenden Firmware-Update, welches die damalige "Killer-Firmware" 4.2 nochmal an Sicherheit übertreffen könnte.
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