Die Fortsetzung von GUNDAM HATHAWAY The Sorcery of Nymph Circe feiert im Mai ihre nordamerikanische Kinopremiere

Das nordamerikanische Publikum wird endlich die Chance bekommen, das zweite Kapitel der Hathaway-Trilogie auf der großen Leinwand zu sehen. Bandai Namco Filmworks gab bekannt, dass „Mobile Suit Gundam Hathaway: The Sorcery of Nymph Circe“ am 15. Mai in den Kinos in der gesamten Region startet und sowohl in englischer Synchronisation als auch im japanischen Original mit Untertiteln erhältlich ist.

Die Nachricht kommt nach dem erfolgreichen japanischen Start des Films, der am 30. Januar begann. In nur 48 Tagen hatte er bereits über 2,5 Milliarden Yen (ca. 15,7 Millionen US-Dollar) eingespielt und mehr als 1,48 Millionen Kinobesucher gezählt, was die Gesamtsumme des ersten Films aus dem Jahr 2021 deutlich übertraf.

Zu den wiederkehrenden Synchronsprechern für die englische Version gehören:

  • Hathaway Noa, geäußert von Caleb Yen
  • Gigi Andalucia, geäußert von Megan Shipman
  • Kenneth Sleg, geäußert von Aaron Phillips
  • Lane Aim, geäußert von Kieran Walton
  • Gawman Nobile, geäußert von Kevin Dorman
  • Kelia Dace, gesprochen von Erica Lindbeck
  • Iram Masam, geäußert von Stephen Fu
  • Hundley Yeoksan, geäußert von Dave Fennoy
  • Raymond Cain, gesprochen von Antonio Alvarez

Ein kurzer englischsprachiger Dub-Clip ist online aufgetaucht und gibt den Fans einen ersten Vorgeschmack darauf, wie sich der spannungsgeladene Dialog und die emotionalen Beats übersetzen lassen. Erste Rückmeldungen deuten darauf hin, dass die Besetzung den ernsten, charakterbetonten Ton beibehält, der den ersten Film auszeichnete.

Eines der herausragenden Merkmale des Films bleibt sein Schlussthema: „Sweet Child O‘ Mine“ von Guns N‘ Roses. Der Rockklassiker spielt über einer neu produzierten Animationssequenz, die die Themen Sehnsucht und Mysterium des Songs einfängt und überraschend gut zu Hathaways komplizierter Beziehung mit der rätselhaften Gigi Andalucia passt.

Außerdem wurde eine besondere Illustration für die Zusammenarbeit enthüllt, die die rohe Energie des Appetite for Destruction-Albumcovers mit den ikonischen Designs von Gundam-Mobilanzügen verbindet. Das auffällige Stück kursierte zusammen mit der nordamerikanischen Veröffentlichungsbestätigung und erregte weiterhin positive Aufmerksamkeit sowohl bei Gundam als auch bei Rockfans.

Die Geschichte spielt in UC 0105, zwölf Jahre nach Chars Rebellion, und handelt von Hathaway Noa als heimlichem Anführer der Anti-Föderations-Widerstandsgruppe MAFTY. Während er gezielte Operationen gegen korrupte Beamte durchführt, fühlt sich Hathaway zunehmend zu Gigi Andalucia hingezogen, dessen mysteriöse Kräfte und kryptischen Worte schmerzhafte Erinnerungen aus seiner Vergangenheit wecken.

Auf der anderen Seite bereitet Kenneth Sleg, Offizier der Earth Federation Forces, Verteidigungsanlagen für die hochriskante Adelaide-Konferenz vor und arbeitet an einem Plan zur Zerschlagung von MAFTY. Er erhält einen geheimen Vorschlag von Hundley Yeoksan von der Criminal Police Organization, der eine weitere Ebene politischer Intrige hinzufügt. Während beide Seiten auf eine Konfrontation zusteuern, macht sich Gigi auf den Weg nach Hongkong, um ihre eigene verborgene Rolle in den sich abzeichnenden Ereignissen zu erfüllen.

Der Film setzt die fundierte, politisch aufgeladene Erzählung des ersten Teils fort, erweitert die Motivationen der Charaktere und baut auf den endgültigen Abschluss der Trilogie auf.

Im Gegensatz zum ersten Hathaway-Film, der nach seiner japanischen Ausstrahlung schnell auf Netflix erschien, erhält diese Fortsetzung in Nordamerika ein richtiges Kinofenster. Diese Entscheidung gibt den Fans die Möglichkeit, die detaillierten mechanischen Animationen, groß angelegten Schlachten und intimen Charaktermomente so zu erleben, wie sie auf der großen Leinwand vorgesehen waren.

Der Kinovorstoß hebt auch die englische Synchronproduktion hervor und gibt der bestätigten Besetzung die Chance, ein Publikum zu erreichen, das synchronisierte Vorführungen bevorzugt. Da bekannte Stimmen zurückkehren, sollte die Konsistenz auch in den dialoglastigeren Sequenzen stark bleiben.

„The Sorcery of Nymph Circe“ adaptiert den zweiten Band von Yoshiyuki Tominos ursprünglicher Hathaway’s Flash-Romanreihe, die erstmals zwischen 1989 und 1990 veröffentlicht wurde. Die Geschichte knüpft direkt an die Ereignisse des Films von 2021 an und vertieft die moralischen Grauzonen rund um Hathaways Entscheidungen und den umfassenderen Föderationskonflikt.

Da der dritte und letzte Film noch in Planung ist, dient die Veröffentlichung am 15. Mai als starkes Mittelkapitel, das das Publikum gespannt auf den Abschluss machen dürfte. In der Zwischenzeit deutet die Kombination aus soliden Einspielergebnissen in Japan, einem unvergesslichen Rock-Soundtrack und einer bestätigten englischen Besetzung darauf hin, dass Bandai Namco dieser Geschichte die Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdient.

Tickets für die nordamerikanischen Vorführungen werden voraussichtlich in den kommenden Wochen über große Theaterketten erhältlich sein. Egal, ob Sie ein langjähriger Universal Century-Fan sind oder jemand, der Hathaways Reise zum ersten Mal entdeckt, das Kinoerlebnis verspricht den Umfang und die emotionale Kraft, die das Gundam-Franchise von seiner besten Seite ausmachen.